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Was die verfolgte Kirche uns lehrt

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Bist du bereit, deinen Glauben zu reflektieren und die weltweite Gemeinschaft der Christen als einen Leib zu begreifen, der auch in schwierigen Zeiten zusammenhält?

Was ist Christenverfolgung?

Weltweit werden laut Schätzungen bis zu 380 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt – von stiller Diskriminierung bis zu Gewalt und Mord.

Etienne „Etti" Josi von der HMK (Hilfe für Mensch und Kirche) erzählte kürzlich bei Daniel Option von seinen Reisen nach Indien, wo Kirchen brennen, Brunnen für Christen gesperrt werden und Kinder für ihre Angreifer beten. Warum schweigen westliche Medien so oft darüber? Wo beginnt Verfolgung überhaupt und wo ist es „nur" Diskriminierung? Und welche Lektionen kann die satte westliche Kirche von den Verfolgten lernen?

Kritik an der westlichen Kirche

Etti kritisiert eine gewisse Ignoranz oder „Wohlstands-Müdigkeit“ im Westen. Viele Christen hier neigten dazu, die Augen vor der leidenden Weltkirche zu verschliessen, aus Angst oder Bequemlichkeit.

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Photo © Open Doors

Was wir lernen können

Trotz des Leids strahlen viele verfolgte Christen eine tiefe Ruhe und ein starkes Vertrauen in Gott aus, das westliche Christen herausfordern und inspirieren kann. Die verfolgte Kirche hat ihrerseits einen Auftrag an die westliche Welt, den Glauben wieder radikaler und authentischer zu leben.

Wie können wir helfen?

Ein zentraler Punkt ist die Wahrnehmung: Man sollte sich aktiv über die Situation informieren, etwa durch Magazine, Newsletter oder Medienberichte von Hilfswerken, um überhaupt erst beten und helfen zu können. Zudem kann man in Gottesdiensten Plattformen schaffen, um über die Anliegen der verfolgten Kirche zu sprechen und konkret für betroffene Länder zu beten.

Das Senfkorn-Prinzip

Zum Abschluss betont Etti, dass auch kleine Taten – wie Gebete, Spenden oder das Bewusstsein für die Situation – im „Reich Gottes“ Grosses bewirken können, ähnlich wie das biblische Gleichnis vom Senfkorn. Auch kleine finanzielle Beiträge, wie beispielsweise das Zurücklegen von fünf Franken pro Monat, können langfristig grosse Unterstützung leisten, etwa um Sklaven freizukaufen oder lokale Hilfsprojekte zu finanzieren.

Hier das ganze Gespräch:

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Was die verfolgte Kirche uns lehrt
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