Tiefer in der persönlichen Beziehung mit dem Heiligen Geist, darum ging es am vergangenen Wochenende in der Kaleo Kirche.
Wir hatten Besuch aus Wuppertal, das "Tiefer Team" der Credo Kirche kam und bot ihr Seminar "Tiefer" an. Wachsen im Heiligen Geist und seinen Gaben. Was sagt die Bibel dazu? Wer ist die Person "Heiliger Geist"?
Zuschauer
Der Heilige Geist möchte nicht Zuschauer sein - zuschauen, wie wir durchs Leben gehen. Er möchte uns nah sein, uns führen und leiten. Er ist unser Beistand. Unser Tröster. Der, der unsere zerbrochenen Herzen heil machen kann. Er möchte zu uns reden, in Bildern, mit Worten, mit Gerüchen und auch durch Emotionen. Durch sein Wort die Bibel. Durch andere Menschen. Wir dürfen und sollen es immer prüfen und das Gute behalten.
Untermieter
Wenn wir uns für ein Leben mit Jesus entscheiden, dann kommt der Heilige Geist in unser Leben. Mehr und mehr. Darf er in alle unsere Lebenszimmer eintreten oder behandeln wir ihn eher wie einen Untermieter, der bitte einfach seine Miete bezahlt und sich ja nicht bemerkbar macht? Der uns also einfach seine Gaben zu geben hat, ohne, dass eine Beziehung zu ihm pflegen. Diese Aussage rüttelt an unserem Lebenshaus.
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Sofasitzer
Hören wir seine Stimme, seine Impulse und handeln wir auch danach? Oder wollen wir nur seine Kraft, aber lassen uns doch nicht bewegen? Petra sagte: Nachfolge ist nichts für "Sofasitzer"! Der Heilige Geist möchte uns Kraft geben, um Schritte zu tun. Nicht aus Leistung, nicht um zu gefallen, sondern um uns da hineinzuführen, was Gott der Vater bereit hält und verheissen hat. Lässt du dich vom Heiligen Geist bewegen oder bleibst du lieber auf dem Sofa sitzen in deiner Confortzone?
Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.
Lukas 5.4-5
Nichts bleibt
Sind wir nur auf die Gaben, die Salbung und die Wunderwirkungen ausgerichtet? Wir lesen in der Bibel, dass diese einmal aufhören werden. Was bliebt dann zurück? Die persönliche Beziehung zum Heiligen Geist oder nichts? Ziel des Seminars war, tiefer zu gehen in dieser persönlichen Beziehung mit dem Heiligen Geist. Eine Beziehung, die Bestand hat. Und daraus dürfen Zeichen und Wunder sichtbar werden. So wie Gott sie geben möchte. Es sind seine Gaben, nicht unsere. Ihm zu Ehre, nicht unsere Ehre.
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Tortenstück
Viel beschäftigt wie wir alle sind, wie soll ich da noch Zeit finden für diese Beziehungspflege? Talitha hatte ein Bild bekommen: Sie teilt ihre Zeit wie in Tortenstücke: Arbeit, Freizeit, Freundschaften, Schlafen, Zeit mit Gott. Doch der Heilige Geist zeigte ihr auf: er will nicht ein Tortenstück in ihrem Alltag sein, er will der Tortenboden sein, auf dem ihr Leben steht und alles darin seinen Platz findet. Ein starkes Bild!
Zusammengedampft
Jesus hat ganz viel gesagt, gelehrt und uns mitgegeben. Er sprach über Liebe, Umkehr, Gutes tun, Geld, Sorgen, Gerechtigkeit, nicht richten, Gewaltverzicht, Dienen, Ehe, Wachsamkeit, Reinheit, Taufe, Abendmahl, Gebet, Zeichen und Wunder. So viel, was wir zu tun haben: Das ist ganz schön überfordernd! Wie sollen wir das alles hinbekommen?
Die ganze Lehre von Jesus ist in einem Gebot zusammengedampft:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft«. Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben,
wie dich selbst« Es ist kein anderes Gebot grösser als diese. Mak 12:30
Es geht um Gemeinschaft. Es geht um Beziehung. In Gott bleiben und er in uns. Natürlich übernatürlich leben mit dem Heiligen Geist. Durch ihn und mit ihm können wir in all das hineinwachsen, dass Jesus gelehrt hat. Dafür braucht es Tiefe. Verbundenheit. Vertrauen. Ganz viel Vertrauen.